Monatsnotiz Juli 2020

Monatsnotiz (Substantiv, feminin): eine kurze monatliche Zusammenfassung der Dinge, an denen ich arbeite.

Podcasting

Bei Hamburg hOERt ein HOOU, dem Podcast, den ich für die HAW Hamburg im Kontext der Hamburg Open Online University produziere, sind im Juli zwei Episoden erschienen:

Konrad Renner hat das Projekt Commune vorgestellt, über Repräsentation in Videokonferenzen und verschiedene Arten des oft spielerischen und explorativen Umgangs seines Seminars damit gesprochen.

Mit Kyra Furgalec und Tobias Kahrmann habe ich über ein Thema gesprochen, das gerade in den letzten Monaten noch mehr Aufmerksamkeit verdient hätte: in der Folge zu Studieren mit psychischen Erkrankungen sprechen beide über Begriffe und Sprache, über Anforderungen und Möglichkeiten eines Studiums mit Neurodiversität, aber auch über institutionelle Ansätze und Rahmenbedingungen, die ein Studium für Menschen mit einer psychischen Erkrankung möglich und lohnend machen.

Mit Markus Deimann habe ich ein Feierabendbier Open Education aufgezeichnet. Markus hat in seiner Monatsnotiz den Artikel erwähnt, den auch ich hier highlighten möchte: The Sisyphean Cycle of Technology Panics beschreibt den Aufmerksamkeits- und Panik-Zyklus einer technischen Innovation. Lesenswert!

Mitten im Juli ist die erste “richtige” Folge des Podcasts zu einer Domain of One’s Own, den ich mit Katharina Schulz aufzeichne, erschienen. Zu Gast: Kerstin Mayrberger, um über partizipative Mediendidaktik und eine Domain of One’s Own zu sprechen.

Summer School 2020

Mit beinah 80 Teilnehmer:innen ist die Summer School 2020 des Hochschulforum Digitalisierung gestartet. Ich moderiere für das HFD die synchron stattfindenden Termine, Einführungen, Check-Ins und auch Lightning Talks. Der Kern der Summer School der letzten Jahre, die Kollegiale Beratung, findet in diesem besonderen Jahr online statt. Die Teams organisieren sich selbst, moderieren, beraten und unterstützen sich gegenseitig. Bis Ende September steht eine ganze Reihe weiterer Termine an, ich freue mich drauf!

Urlaub

Die zweite Julihälfte bestand, abgesehen von einigen Terminen für die Summer School, zu großen Teilen aus Urlaub. Besuche bei Familie und Freunden wurden folgte eine Reise mit dem Mietwagen in die Toskana, wo eine ruhige und recht einsame Ferienwohnung in den Bergen für etwa 10 Tage wartete. Ein Besuch in Florenz bescherte das Titelbild dieses Beitrags und von dem Besuch abgesehen habe ich Luft für den August geholt:

Eine neue Aufgabe

Mit dem August bin ich in eine völlig neue Aufgabe gestartet: als Digitalisierungsbeauftragter™ (“Digital Officer”) des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung arbeite ich von nun an in Vollzeit daran, mit den knapp 500 Mitarbeiter:innen neue Wege der Zusammenarbeit und Organisation zu testen, auszuloten und einzuführen. Der Empfang hätte freundlicher und erwartungsvoller kaum sein können.

Viele Menschen haben darauf gewartet, dass wirTürschild loslegen, Infrastruktur, Software und Praxis weiterentwickeln und so die Formen der Kommunikation und Kollaboration des WZB gemeinsam nach und nach transformieren. Wer nun überrascht ist, dass ich nach wenigen Monaten vollständiger Selbstständigkeit schon wieder in Anstellung bin – und dann auch gleich in einer 100 Prozent Stelle – dem/der sei versichert, dass es mir auch so ging. Die Selbstständigkeit war besser als erträumt angelaufen: viel zu tun, gute Umsätze und interessante Aufgaben. Dass es mich doch an das WZB zog, ist das Ergebnis der Kombination von guten Gesprächen mit der Leitung und einer interessanten Aufgabe, die ich so nicht als Berater angehen könnte. Und ein Türschild habe ich auch schon.

 

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