Impuls: Digital Literacies und Open Education

 

Ich darf bei unserem Treffen bei Bildung, öffne Dich am 14. Juni in Hannover einen Impuls geben. Während ein Großteil des Tags von sehr praktischen Einführungen in OER und Open Education geprägt sein wird, möchte ich zu Beginn ein bißchen abstrakter werden. Letztendlich geht der Impuls zurück auf einen Vortrag, den ich zufälligerweise auch in Hannover bei der Tagung “Mischen Possible” gehalten habe. Unsere Runde wird nun aber ein wenig kleiner sein und ich möchte eigentlich viel lieber diskutieren als alleine zu sprechen, daher hier nun ein kleines Intro. Continue reading →

Digitalisierung der Hochschulen: Was fehlt, ist das Motiv

tl;dr: für den Blog des Hochschulforum Digitalisierung habe ich eine persönliche Stellungnahme zu dem im EFI-Gutachten 2019 veröffentlichten Kapitel “B4 Digitalisierung von Hochschulen (PDF)” geschrieben. Es musste recht schnell gehen, entsprechend könnte man sicher manche Argumente klarer zeichnen oder an der einen oder anderen Stelle etwas ergänzen, zum Beispiel Fragen rund um die Vergabe von Mitteln durch Hochschulen. Hier meine Stellungnahme:

Digitalisierung an Hochschulen wird auch an Hochschulen selbst als dringend und wichtig empfunden. Aber tatsächlich machen, die Worte mit Mitteln und Ressourcen hinterlegen, möchte es nur ein Bruchteil derer, die das für wichtig halten.

Kaum jemand verweigert sich der Tatsache, dass Digitale Transformation auch im Hochschulwesen seine Auswirkungen hat und haben wird. Das Überdenken der Aufgaben einer Hochschule vor dem Hintergrund einer Kultur der Digitalität, sich ändernder gesellschaftlicher Diskurse und Rahmenbedingungen, vor dem Hintergrund neuer Anforderungen, findet aber selten statt. Eher zu finden sind diejenigen, die versuchen, das bestehende System von Hochschule auf den digitalen Raum zu übertragen, es zu virtualisieren. Narrative eines nie endenden Lernens, einer schnelllebigeren Entwicklung von Berufsbildern, von politischen Diskursen und sich ändernder Willensbildung finden zwar Raum, die von Hochschulen entwickelten Lösungen gleichen den ehemals ‘analogen’ Lösungen aber oft bis auf’s Haar. Sie sind nun eben ‘digital’. Continue reading →

What I have been up to in 2018

2018 has been a busy year for me. So much so, that I had to take some time off by the end of the year, a time I usually use to catch up on things. My task manager app has a designated list for this time of the year but most of the tasks on it have not been completed this time around. One of the items on that list is the 2018 year roundup blog post and I aim to set a checkmark by publishing this post. Here it goes:

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Giving to causes I care about – edition 2018

I haven’t written much lately. One of my habits in this season of the year is that I highlight some of the causes I support. I support some of these with monthly donations, some I give to only once a year. So here’s the short list. Let me know what I am missing.

Gesellschaft für Freiheitsrechte

Internet Archive

Audrey Watters

Wikimedia Deutschland

Mission Lifeline Search and Rescue

Pro Asyl

CORRECTIV

Header Image by Daniel Jensen via unsplash

Wenn ‘offen’ die Antwort ist, was ist dann die Frage?

tl;dr: Ich wurde eingeladen einen Impulsvortrag bei der Tagung “Mischen Possible!” am 05. September 2018 in Hannover zu geben. Hier nun auch mein Skript und meine Folien.
In einem Tweet in der letzten Woche habe ich ja schon angemerkt, dass ich – getreu des fantastischen Tagungs-Titels – den Titel meines Impulsvortrags von Catherine Cronin und ihrer Keynote bei der #OER16 Konferenz in Edinburgh abgeguckt habe.   Die #OER16 war meine erste OER-Konferenz im Ausland, im April 2016 fand sie unter dem Motto „Open Culture” statt. Durch die Konferenzbeiträge zu gehen lohnt sich. Viele der Fragen, die uns im deutschsprachigen Raum heute beschäftigen – Infrastruktur, Zugang und Zugänglichkeit, Bibliotheken und OER – finden sich dort wieder. Jim Groom war das erste Mal in seinem Leben im UK und allein sein Vortrag und seine kritische Perspektive auf OER waren den Besuch der Konferenz wert.
Aber zurück zu Catherine Cronin: If open is the answer, what is the question? Wenn offen die Antwort ist, was war denn dann die Frage? Die heutige Tagung läuft unter dem Motto „Zeitgemäßer Unterricht mit freien Bildungsmaterialien” und liefert damit ja eigentlich schon die Antwort, oder besser: die Frage. „Wie kann ich zeitgemäßen Unterricht gestalten?” Womit wir dann eigentlich gleich bei der nächsten Frage oder auch mehreren Fragen sind: Was ist zeitgemäßer Unterricht? Und was haben freie Bildungsmaterialien damit konkret zu tun?  Continue reading →

How does one #BreakOpen?

I’ve been involved in the design and facilitation of two workshop sessions at the OER conference and the OEGlobal conference this year. Each session was meant to be accessible to on-site as well as to online folks. Almost ironically and due to the rather small capacity of the room that our workshop session was assigned to at #OEglobal18 in Delft, online participation seemed to present less obstacles to attendees than on-site participation. Some conference attendees even participated online from the hallways after being rejected at the door (apparently fire regulations are nothing to mess with). So, in some sense, we were able to provide a real-life example in our workshop.  Continue reading →