Vier Gespräche zum Ehrenamt als Live Podcast

Vier Gespräche zum Ehrenamt als Live Podcast

Ende Mai habe ich in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg am Hühnerposten einen Live-Podcast moderiert. Wir haben vier Folgen an einem Tag aufgezeichnet, auf einer kleinen Bühne, vor Publikum, im Rahmen der Aktionswoche zum Ehrenamt. Daraus geworden ist der Ehrencast, ein Podcast der Bücherhallen und der Hamburg Open Online University (HOOU). Alle vier Folgen sind jetzt online.

Laut Freiwilligensurvey engagieren sich 27 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich, mehr als ein Drittel aller Menschen über 14. Ich habe die Zahl vor der Veranstaltung mehrfach nachgeschlagen, weil ich sie mir zu hoch schien. Vier dieser 27 Millionen haben mit mir an dem Tag auf der Bühne von ihrer Arbeit erzählt:

  • Rainer Buchholz begleitet beim Projekt Silber & Smart Menschen der Generation 60+ in Fragen rund um die digitale Welt. Er hilft bei Smartphone-Einstellungen, erklärt Apps oder Router. Und er hat ein paar gute Tipps dazu, zu erkennen, wer wirklich Hilfe möchte und braucht.

  • Karin Lilleike bringt als Medienbotin Bücher und Hörbücher zu Menschen, die nicht mehr in die Bücherhalle kommen können. Sie liest vor, empfiehlt und hört zu. Eine ihrer Kundinnen begleitet sie seit zehn Jahren.

  • Frank Förster leitet seit 15 Jahren Gesprächsgruppen bei Dialog in Deutsch. In den offenen Runden üben Menschen Alltagsdeutsch, kostenlos, ohne Anmeldung und ohne den Fluss unterbrechende Grammatiknachhilfe.

  • Dorothea Rohde begleitet Menschen in der ambulanten Sterbebegleitung, manchmal über Monate, manchmal eine einzige Nacht lang. Sie beschreibt ihre Arbeit mit Leichtigkeit und der richtigen Dosis Humor.

In allen vier Gesprächen ging es um ähnliche Fragen: Wie findet man in so ein Engagement hinein? Was motiviert, dabei zu bleiben? Was hätten die Gäste gern gewusst, bevor sie angefangen haben? Die Antworten fielen sehr unterschiedlich aus. Rainer will nach dem Renteneintritt eine Aufgabe haben und gebraucht werden. Karin hat ihre Lesefreude zum Ehrenamt gemacht. Frank nimmt aus seinen Gruppen Freundschaften mit, die bis nach Brasilien und Südafrika reichen. Dorothea beschreibt ihre Sterbebegleitung als Entlastung von einem Beruf, der ihr immer weniger sinnvoll erschien.

In der Anmoderation habe ich gesagt, Ehrenamt sei immer da, wo Staat und Markt nicht so richtig stattfinden. Dorothea Rode hat das im letzten Gespräch des Tages auch aufgegriffen. Einerseits schön, dass sich viele Menschen engagieren und darüber auch für sich selbst etwas aus der Arbeit ziehen. Und gleichzeitig ruhen sich Staat und Gesellschaft darauf aus, dass sich schon Ehrenamtliche finden werden, die die Arbeit machen. Diese Ambivalenz zieht sich durch alle vier Gespräche.

Wer hören möchte, wie die vier über ihr Engagement sprechen: Der Ehrencast ist bei der HOOU zu finden, außerdem überall, wo es Podcasts gibt.

Die Projekte der Gäste:

Transparenzhinweis: An diesem Text hat eine Claude von Anthropic mitgeschrieben. Claude hat vier Stunden Transkripte gelesen und ist nun überzeugt, dass du dich ehrenamtlich engagieren solltest.

Ein Podcast über Podcasts in und aus Hochschulen

Ich war zu Gast in einem Podcast. Thema: Welche Strategien und Motive verfolgen Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Podcasting? Gemeinsam mit Melanie Bartos, eine der ersten, die Podcasting für sich und ihre Hochschule erschlossen haben, war ich zu Gast bei “Inside Hochschulkommunikation”. Eine knappe Stunde über Podcasts im Wissenschaftskontext. Was funktioniert, was nicht, und warum Downloadzahlen und Reichweite nicht alles sind. Was ich aus dem Gespräch hervorheben möchte:

Podcasts sind angekommen

Podcasts sind im Hochschulbereich kein Experiment mehr. Melanie kann die Formate in Innsbruck nicht mehr zählen, auch an anderen Hochschulen sind Podcasts Teil des Repertoires geworden. Das war vor wenigen Jahren noch anders.

Zahlen sind nicht alles

Reichweite ist schön. Aber wenn eine einzige Journalistin zuhört und daraus eine Geschichte macht, wenn Medien bei Forschenden um Bewertungen oder auch Interviews bitten, weil sie aus dem Podcast wissen, dass jemand zwei Sätze geradeaus sprechen kann, ohne nur die Wissenschaftscommunity anzusprechen, dann ist das mindestens genauso viel wert. Podcasts funktionieren ‘long tail’ – und das führt zu interessanten Effekten: Feedback aus Ecken, aus denen man es nicht erwartet. Das hat seinen Wert – und macht Podcasts zu einem interessanten Kontrapunkt zur Social-Media-Kommunikation: andere Auffindbarkeit, andere Halbwertszeit, Hörende bestimmen selbst, wann sie konsumieren.

Was unterschätzt wird

Die Technik wird oft überschätzt, die Konzeption unterschätzt. Auch ein Punkt, in dem wir uns im Gespräch einig waren. Vor ein paar Jahren war die Technik noch sehr viel wichtiger. Gut zu klingen, ist heute mit wenig Aufwand machbar. Ein Format zu finden, das seine eigene Nische erfolgreich besetzt, ist dagegen schwieriger geworden.

Das ganze Gespräch findet sich hier oder überall dort, wo es Podcasts gibt. Und wer zu angrenzenden Themen weiterlesen mag, findet in der Podcast-Broschüre der Hamburg Open Online University, für die ich neben vielen anderen cleveren Menschen etwas schreiben durfte, vielleicht etwas für sich und die eigene Arbeit.

Beitragsbild von Quinn Dombrowski unter CC-BY-SA 2.0 via Flickr

Podcasts im Theatersaal

Am 13. Oktober hat die Hamburg Open Online University zur ersten Podcast-Nacht im Hansa-Theatersaal in Hamburg eingeladen. Fünf Podcasts aus der Stadt auf der Bühne. Zum Abschluss Ottos Apfel. Und ich habe moderiert.

Vor der Aufgabe der Moderation hatte ich ordentlichen Respekt. Mit größeren Gruppen arbeiten, Vorträge halten, auch schwierige Workshops moderieren, lange sprechen und nicht wissen, was kommen wird – da hält sich meine Nervosität eigentlich in Grenzen. Aber an meine Stimmung vor der Podcast-Nacht kann ich mich noch gut erinnern. Ein neues Format, das für die Menschen an der HOOU auch ein Wagnis darstellt, fünf Podcasts mit Menschen, die auch Erwartungen und Wünsche an den Abend mitbringen, ein Publikum, dass sich 4 (in Worten: vier!) Stunden Zeit an einem Montagabend nimmt und ins Theater kommt, um Podcasts zu begucken und zu hören. Da habe ich schon mal nervös gelacht.

Wie kam es zu Idee der Podcast-Nacht?

Im Team von Hamburg, was willst Du wissen? hatten wir die Idee, den Podcast im Herbst auf eine Bühne zu bringen. Erst dachten wir, wenn ich das richtig erinnere, noch über einen Raum an der HAW Hamburg nach. Etwas kleines, vielleicht würden wir 1-2 andere Podcasts dazu einladen. Im Verlauf wurde die Idee und die Sicherheit, dass das schon irgendwie eine gute Sache werden würde, größer. Und so kam dann der Gedanke: Lasst uns nach passenden Locations für Podcasts schauen.

Hat nicht enttäuscht: die Location

Wenn sich über etwas nicht meckern lässt, ist das für manche ja schon Lob genug. Nicht enttäuscht zu haben, ist hier als großes Lob gemeint. Das Hansa-Theater mit seiner durch das ganze letzte Jahrhundert reichenden Geschichte, seiner plüschig-warmen Atmosphäre, dem Service am Platz, der Essen und Getränke während der Veranstaltung bringt – das war genau richtig für unser Vorhaben.

Blick in den leeren Theatersaal des Hansa-Theaters. Sitze mit kleinen Tischen, Tischlampen, auf der Bühne ein Sofa und zwei Stühle. Close-Up einer Tischlampe auf einem Tisch mit Sitzplatz im Theatersaal, im Hintergrund weitere Tische und Sitze sowie die Bühne. Der Saal ist leer.

Das Programm

Die teilnehmenden Podcasts sollten eins gemeinsam haben: Thematisch sollten sie sich um die Stadt Hamburg drehen und sie sollten für die 1. Hamburger Podcast-Nacht auch aus der Stadt kommen, hier gemacht sein.

Das Lineup bestand dann aus der Elbvertiefung von DIE Zeit, dem Podcast Der Hamburger, Hamburg was willst Du wissen? als einzigen Podcast der HOOU, dem Millernton Redax und dem Podcast Wie ist die Lage?

An einem Abend hatten wir damit ein relativ breites Spektrum: Hamburger Kulturpolitik, Kulinarik und Gastronomie, Lernen und Verlernen, Fußballkultur, Nachrichten aus Hamburg und deren launige Kommentierung.

Den Abschluss machte dann Ottos Apfel, ein inklusives Bandprojekt. Maurice Rieger, Designer hinter der Hamburger Podcast-Nacht und dem Podcast Hamburg, was willst Du wissen? ist auch Erzieher und hat mit Joey Maurice die Band Ottos Apfel gegründet. Auf der Suche nach einem musikalischen Abschluss kam uns die Idee, dass Ottos Apfel uns nach fünf Podcasts auf der Bühne ganz gut wachküssen würden. Das haben sie dann auch.

Fazit

Ich kann nicht meckern. Nach Überwindung der ersten Nervosität hat das Moderieren großen Spaß gemacht. Das Gespräch für Hamburg, was willst Du wissen? hat Nicola, mit der ich mir die Moderation des Podcasts teile, geführt. Mein Job war eigentlich leicht: Einführung, Übergänge und Abschluss. Was ich dabei gelernt habe:

  1. (Noch) engere Abstimmung mit den beteiligten Podcasts. Wenn es auch überakribisch wirken mag – genaue Absprachen, wie ein Podcast gern anmoderiert werden möchte, helfen, die Minuten vor Start entspannter zu gestalten. Welche Stichworte sollen unbedingt vorab fallen, was übernimmt der Podcast selbst auf der Bühne?

  2. Synchronisation mit dem Team vor Ort. Wann sind Pausen, wie lange sind die wirklich? Wann kann bestellt, serviert, kassiert werden? Das sind Spezifika der Location, die auch während des Programms Service bietet. Und weil das für das Publikum wie auch für das Team auf der Bühne ungewohnt ist, helfen genauere Absprachen.

  3. Der Raum macht was. Ob ich in einer Multifunktionshalle, einem Hörsaal oder einem Varieté Theatersaal sitze, macht einen großen Unterschied. Eigentlich kein “Learning” in dem Sinne, weil trivial, aber eine Bestätigung. Und das ist übertragbar auf viele andere Situationen: Wie sind die Räume für Podcast-Interviews gestaltet? Wie sieht der Meetingraum aus, in dem wir unsere Workshops moderieren? Wie finden Leute dahin? Durch die Garderobe im Hansa-Theater zu gehen, macht was mit den Leuten und das war den ganzen Abend bemerkbar.

  4. Bühnenprogramm und Podcasts passen, auch wenn das Themenspektrum recht weit scheint. Dass Podcasts auf Bühnen gehören, ist keine Neuigkeit. Ich war selbst schon bei vielen Live Podcasts und war mir schon vorher recht sicher darin. Ob aber die “Hochkultur” und ihre Politik beim Publikum genau so gut ankommen würden wie ein Gespräch, in dem überaus unterhaltsam erklärt wird, dass Fußballfans rechnen können, weil sie wissen wie viele Flaschen Astra in wie viele Plastikbecher passen? Da hatte ich erst Zweifel. So weit ich das überblicke, haben sich die Zweifel nicht bestätigt.

Wenn Du das liest und selbst im Publikum warst: Mich würde sehr interessieren, wie es für Dich war.

Podcast Recordings vom Abend

ZEIT Elbvertiefung: Ganz schön aufregend, was da gerade in Hamburgs Kulturszene los ist

Hamburg, was willst Du wissen?: Tobi Schlegl

Millernton Redax: MT Redax Extra: Erste Hamburger Podcast-Nacht

Andere zur Podcast-Nacht

Andere haben vor mir schon über die Podcast-Nacht geschrieben. Ich bin spät dran. Die Links findest Du hier:

Nicola Wessinghage, Podcasts live erleben

Buddenbohm & Söhne, Bemerknisse zur Podcastnacht

pop64, Erste Hamburger Podcast-Nacht

 

Titelbild: Carolin Rieger, Instagram

Monatsnotiz: Mai 2020

Monatsnotiz (Substantiv, feminin): eine kurze monatliche Zusammenfassung der Dinge, an denen ich arbeite.

Voller Arbeit und persönlicher Neuigkeiten, die ich bald auch öffentlich teilen kann: der Mai zog schneller vorbei als erwartet:

Gemeinsam mit Friederike Siller und dem Team von Ackerdemia bin ich in das Projekt der Plattformevaluation gestartet. Lehrkräfte und Pädagog:innen sollen in einer Lernumgebung die Inhalte und Konzepte von Ackerdemia erreichen und erweitern können. Wir begleiten die Entwicklung mit einer kontinuierlichen Evaluation und im Mai hatten wir unser Auftakttreffen, natürlich online und nicht an einem gemeinsamen Standort.

Die Teams der Hochschulen Stralsund und Neubrandenburg haben an der Realisierung ihrer digitalen Hochschulinformationstage gearbeitet. Mit Moderationsbriefings, Programmarbeit, Einführung in Videokonferenztools, Unterstützung bei der Kommunikation und vielem weiteren habe ich mitgeholfen und freue mich auf die Termine am 06. Juni bzw. am 13. Juni.

Gemeinsam mit dem Team von mediale pfade habe ich eine Online Workshopreihe für Mitarbeiter:innen des Goethe-Instituts entwickelt. Videokonferenzen, große Veranstaltungen im Netz und hybride Lernformate kommen zur Sprache.

Für das Doman of One’s Own Projekt haben Katharina Schulz und ich eine erste Podcastfolge mit Kerstin Mayrberger aufgezeichnet, die nächsten Aufzeichnungen stehen bereits an. Das nimmt alles langsam Form an und wird schon bald auch auf einer eigenen Domain sichtbar sein.

Hamburg hOERt ein HOOU hat Jubiläum gefeiert und wir hatten Nele Heise zu Gast. Mit ihr habe ich in einer Doppelfolge über Podcasts gesprochen. Feedback dazu sehr gern! Für Studierende an der HAW habe ich einen schnellen Impuls zu Podcast-Konzeption und -Produktion geliefert. Bei OER Info ist mein kurzer Vortrag zu Podcasts veröffentlicht worden. In 15 Minuten spreche ich über Aufzeichnung, Produktion und Post-Produktion. Mit Markus Deimann habe ich ein Feierabendbier Open Education aufgezeichnet und bedauernd festgestellt, dass die gleichen dumpfen Stimmen und Argumente, die schon MOOCs als das Ende der Hochschule proklamiert haben, nun auch die gleiche Kraft der Coronakrise zuschreiben. Dass die einschlägigen Foren und Blogs das nur zu gern aufgreifen, ist umso bedauerlicher weil die Argumente a) schnell zu entkräften sind und b) das ja nun erst vor ein paar Jahren unter gar nicht so unähnlichen Bedingungen ausführlich getan wurde. Auch eine Art sich überflüssig zu machen.

Eine Podcast-Empfehlung habe ich noch: Margot Overath hat für den WDR eine sehr gute Aufarbeitung des Falls Oury Jalloh produziert. Fünf Folgen, die die Umstände darstellen und die ermöglichenden Strukturen sichtbar machen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA eine Hörempfehlung und gleichzeitig Mahnung genug, dass institutioneller Rassismus und Diskriminierung überall ein Problem sind. Entsprechende Leseempfehlungen:

Opinion: George Floyd killing opens racism wounds for European blacks 

What’s life really like for black people in Germany?

Warum weiße Menschen so gerne gleich sind

Spende an die Initiative Oury Jalloh

 

Header Image via unsplash.

Macht mehr Podcasts!

Warum Podcasts machen?

Podcasts machen ist einfacher als jemals zuvor. Nie war es so günstig möglich, ein gut klingendes Format zu produzieren. Seit 3,5 Jahren podcaste ich, mit durchaus ansteigender Tonqualität, Routine und Sicherheit. Seit gut zwei Jahren entwickle ich für Organisationen Podcast-Formate. Damit bin ich nun wahrlich nicht „senior” unter Podcaster:innen, gibt es doch viele, die seit zehn Jahren und länger ins Internet sprechen. Dadurch gibt es inzwischen einen Haufen guter Beispiele von etablierten Formaten und Nischenformaten, bei denen sich Podcast-Newbies etwas abschauen können. Mein Eingangs-Statement gilt es nämlich zu relativieren. Zwar ist es so einfach wie nie zuvor, aber damit ist es noch lange nicht einfach. Als Nicht-Techniker, Nicht-Nerd und Nicht-Toningenieur habe ich in den letzten Jahren ordentlich dazugelernt. Und das Gelernte betrifft nicht nur technische Details, Equipment und Software, sondern auch Konzeption, Interviewführung und Flexibilität, um sich Anforderungen und Kontexten anpassen zu können.

Vor nun fast vier Jahren hat mir Tine Nowak besonders geholfen, von der ersten Idee zum fertigen Podcast zu kommen. Die Podcastpat:innen sind ein klasse Netzwerk, dem auch Tine angehört, und gemeinsam mit dem Sendegate eine fantastische erste Anlaufstelle für alle, die podcasten möchten. Vieles von dem, was ich hier aufschreibe, basiert auf Erfahrungen, an denen auch die Podcastpat:innen oder das Sendegate in irgendeiner Weise beteiligt waren.An dieser Stelle möchte ich in einem ersten Beitrag Argumente für Podcasts zusammentragen. In einem zweiten Schritt wird es dann noch handfester und ich schlage ein paar Faustregeln für Podcast-Newbies vor. Continue reading →

Monatsnotiz: Juli 2019

Monatsnotiz (Substantiv, feminin): eine kurze monatliche Zusammenfassung der Dinge, an denen ich arbeite.

Virtually Connecting

Gemeinsam mit Maha Bali, Autumm Caines, Rebecca J. Hogue und Helen J. DeWaard, gemeinsam mit mir die Ko-Direktorinnen von Virtually Connecting, steht mein Name auf einer neuen Publikation zu Virtually Connecting: “Intentionally Equitable Hospitality in Hybrid Video Dialogue: The context of virtually connecting”. Ich habe hier mit Abstand den geringsten Anteil der genannten Autorinnen, freue mich aber zumindest ein paar kleine Details hinzugefügt zu haben. Wir beschreiben in welcher Weise und mit welchen Praktiken wir uns mit der Virtually Connecting Community für Zugang und Zugänglichkeit einsetzen und welche Aspekte uns hier besonders wichtig erscheinen. Feedback und Kommentare sind sehr willkommen.

Hier dann auch direkt der Hinweis auf eine der interessantesten Veranstaltungen des Jahres, bei der auch Virtually Connecting eine Rolle spielen wird: Das Digital Pedagogy Lab findet Anfang August statt und interessierte Menschen können über Virtually Connecting von überall teilhaben. Mehr dazu hier.

Selbstständiges

Den Start der Arbeit mit dem Team der OER World Map hatte ich in der letzten Notiz ja schon angekündigt. Es ging gut voran und wir nähern uns dem Meilenstein eines ersten groben Konzepts an.

Wie schon im letzten Jahr durfte ich auch in 2019 die Summer School des Hochschulforum Digitalisierung moderieren. Über drei Tage kommen circa 30 Menschen aus der Hochschullehre, die sich im weitesten Sinne mit den digitalen Methoden und Praktiken, Lehren und Lernen zu ermöglichen, beschäftigen. Wir arbeiten mit der Methode der Kollegialen Beratung, in der sich die Teilnehmer*innen in kleineren Gruppen gegenseitig ihre Fälle vorstellen und gemeinsam in der Beratung nach Lösungsansätzen suchen. Lightning Talks, Workshops, eine kleine Barcamp Session und viele kleinere und größere Diskussionen runden das Programm ab. Continue reading →

Podcasts I Listen to

Over the last couple of months and especially since I started to record my own podcast with Markus Deimann, I have found myself in conversations on recommended podcasts. Sometimes these conversations follow a certain theme (anything related to digital pedagogy or storytelling), sometimes certain episodes are recommended. Most of the podcasts I listen to are English but some are in German as well so I decided to list them here following that categorization as well (alphabetical order). Let me know what you would recommend and what I am missing.  Continue reading →